Wasserweihe / Taufe

 

WASSERWEIHE

Die Wasserweihe ist eine Taufzeremonie, die in Anlehnung an alte keltisch-irische Bräuche sowie mündlich überliefertes Druidentum durchgeführt wird.

 

Historischer Hintergrund der Wasserweihe

Bei der keltischen Wasserweihe wird das Kind im Gegensatz zur christlichen Taufe nicht an eine bestimmte Religion gebunden. Das ist auch sinnvoll, da ein Neugeborenes noch nicht in der Lage ist, sich eigenverantwortlich für oder gegen eine bestimmte Religionsrichtung zu entscheiden.

Nach dem germanischen Verständnis gehörte ein Neugeborenes erst dann zur Sippe, wenn es offiziell vom Vater in diese aufgenommen worden war. Er tauchte das Kind in das Wasser (oder besprühte es damit), gab ihm seinen Namen und nahm es mit einem Segensspruch in die Familie auf. Während der Wasserweihe riefen die Druiden die Gottheiten an, brachten ihnen Opfergaben (oft als Rauchopfer) und baten sie um den Schutz des Neugeborenen und seiner Familie.

 

Möglicher Ablauf einer Wasserweihe

Heute wählen gerade konfessionsfreie Eltern die Wasserweihe als Taufzeremonie, um eine alternative Willkommensfeier auszurichten. Als Eltern können Sie dabei individuell entscheiden, ob Sie Patenschaften für Ihr Kind vergeben möchten.

Idealerweise findet die Wasserweihe in der Natur statt, vielleicht an einem Teich, an einem kleinen See, an einer Quelle, am Meer oder auf einem Schiff. Aus verschiedenen Naturmaterialien wird eine Lebensspirale gelegt und anschließend mit Segenswünschen und kleinen Geschenken gefüllt. Es ist auch eine schöne Sitte, einen Baum zu pflanzen und ihn durch die Anwesenden mit Wunschbändern zu schmücken.

Ich biete die Wasserweihe für neue Erdenbürger ebenso wie für Erwachsene an, die sich nachweihen lassen möchten.